Das richtige Design

Die Optik ist nicht alles – das mag bei der Partnerwahl ja vielleicht noch zutreffen, doch im WWW ganz sicher nicht. Hier kommt es darauf an, gut gesehen zu werden und in Erinnerung zu bleiben. Das kann natürlich auch über die Inhalte einer Seite geschehen, im besten Fall ist dies auch so, doch bevor der User oder Seitenbesucher sich mit dem Inhalt auseinandersetzt, bemerkt er die Aufmachung der Website, ihr Design. Gefällt ihm das nicht, wird er die Seite wohl kaum genauer unter die Lupe nehmen, alle noch großartigen Inhalte kommen überhaupt nicht zur Geltung, weil sie nicht wahrgenommen werden. Das heißt: Im Internet zählt zunächst nur die Optik! Dieses Credo folgt natürlich der Voraussetzung, dass die Seite suchmaschinenoptimiert ist und so gut von den einschlägigen Suchmaschinen wie Google, Yahoo, Bing & Co gefunden wird. Nun meint der ein oder andere vielleicht, viel hilft viel, und er packt alles auf die Seite, was drauf passt. Möglichst grell, möglichst bunt. So einfach ist es aber leider oder Gott sei Dank nicht – stellen Sie sich vor, jeder würde so denken, im Netz wären nur Seiten, die “Augenkrebs” verursachen. Es geht beim Design also um mehr als nur auffallen. Die Seite muss mit ihrer ganzen Erscheinung Bezug nehmen zu dem, was sie verkaufen will. Ein Beispiel: Jemand will im Internet über einen Blumenversand Sträuße und Gebinde verkaufen und gestaltet seine Seite sehr übersichtlich, benutzerfreundlich und in schwarz/weiß. Bitte? In schwarz/weiß? Sie sehen, das sträuben sich einem die Haare. Man kann eine Seite, bei der es wie in diesem Beispiel auch auf Farben ankommt, nicht schwarz/weiß halten, weil sich das mit dem Inhalt beißt.